Sehenswürdigkeiten in Berlin Tempelhof-Schöneberg

Berlin Tempelhof - Flughafen Flughafen Tempelhof

Bei Ihrem nächsten Trip durch Berlin sollten Sie unbedingt im Bezirk Berlin Tempelhof-Schöneberg vorbeischauen. Der siebte Bezirk Berlins, der sich von der südlichen Innenstadt bis zur Südgrenze des Landes Berlin erstreckt, fasziniert sowohl durch seine hippe und weltoffene Ausstrahlung, bietet zugleich aber Rückzugsorte und Ausflüge in die Geschichte Berlins an.

Tempelhofer Feld

Besonders bei schönem Wetter ist das Tempelhofer Feld einen Ausflug wert. Ehemals wurde das Tempelhofer Feld als Exerzier- und Paradeplatz benutzt, 1920 entstand der Flughafen Tempelhof. Seit 2008 lädt das Areal nun zum Fahrradfahren, Skaten oder Joggen ein. Abgerundet wird das Angebot mit einer extra Hundewiese und einer ausgewiesenen Grillfläche. Das Tempelhofer Feld ist über drei Eingänge zu erreichen, die nahezu den ganzen Tag geöffnet sind: Sie können über den Culumbiadamm, den Tempelhofer Damm oder über die Oderstraße das Feld erreichen. Gerade im Sommer ist viel los, am Wochenende ist das Tempelhofer Feld ideal für einen Familienausflug.

Nollendorfplatz und Winterfeldplatz

Berlin Tempelhof-Schöneberg ist bekannt für seine große Schwulen- und Lesbenszene. Im Bereich dieser beiden Plätze können Sie ein wahres Mekka entdecken, hier zeigt sich Berlin besonders tolerant und lebt ein friedliches und freundliches Miteinander. Entdecken Sie unzählige Bars und Cafés und lassen Sie sich vom kunterbunten Flair anstecken. Unter Kennern ist das Café Berio sehr beliebt, es befindet sich auf der Maaßenstraße. Neben Kaffee und Kuchen bietet es eine wunderbare Sicht auf die Straße, auf der immer ein reges Treiben herrscht. Gerade im Juli lohnt sich ein Besuch: das Lesbisch-Schwule Straßenfest lockt jährlich 350.000 Besucher an. Auch die Berliner Pride-Weeks finden von Anfang bis Ende Juli statt. Per U-Bahn können Sie einfach an der Station Nollendorfplatz aussteigen.

Trabrennbahn Mariendorf

Sie lieben Pferde und interessieren sich für Pferderennen? Dann sollten Sie bei Gelegenheit die Trabrennbahn Mariendorf besuchen. Pro Jahr finden hier 650 Rennen statt- dies macht die Trabrennbahn zu einer der erfolgreichsten Pferderennbahnen in ganz Deutschland. Unter anderem wird dort das Deutsche Traber-Derby gefeiert, als Trophäe winkt das Blaue Band, welches als eine der wichtigsten Auszeichnungen im deutschen Trabrennsport gilt. Das Gelände hat eine Größe von stolzen 24 Hektar und ist umringt von Kastanienbäumen. Nicht nur die Rennstrecke selbst ist etwas fürs Auge, auch die Stallungen sind beeindruckend. Rund 800 Pferde können in diesen Stallungen Platz finden. Und sollten Sie hungrig oder durstig sein, können Sie in die Gasthäuser wie das Champions Teehaus oder die Traberpause einkehren. Als sehenswerte Veranstaltung ist die Derbywoche zu empfehlen: an acht Tagen werden etliche Trabrennen ausgetragen.

Natur-Park Schöneberger Südgelände

Kaum zu glauben- in der Millionenmetropole Berlin befinden sich wahre Orte der Entspannung, die dennoch ihre ganz eigene Geschichte erzählen. Einer dieser Orte ist der Natur-Park Schöneberger Südgelände. Ursprünglich war das Gelände der Rangierbahnhof Tempelhof. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser nach und nach stillgelegt. Inzwischen ist daraus ein wahres Kleinod für Naturliebhaber und Spaziergänger geworden, die Abstand vom hektischen Berlin-Alltag brauchen. So können Sie auf dem großen Areal nicht nur rund 30 Vogelarten beobachten, sondern auch eine große Anzahl an diversen Spinnen- und Insektenarten und bis zu 350 Pflanzenarten bewundern. Obwohl der Bahnhof in seiner Funktion nicht mehr existiert, stehen Gebäude wie die Lok-Halle, der Wasserturm oder die Brückenmeisterei. Sie bilden einen wunderbaren Kontrast in dieser wild anmutenden Naturfläche. Ebenso beliebt wie bei Naturfreunden, sind gerade die alten Hallen und Gebäude beliebt bei zahlreichen Künstlern, die diese Flächen für ihre Zwecke und Installationen nutzen. Festspiele, künstlerische Tanzveranstaltungen und Kleinveranstaltungen locken zusätzliches Publikum an. Wenn Sie sich in den Monaten April-Oktober im Natur-Park aufhalten, lohnt ein Besuch im Café Paresüd. Den Park, bzw. den Haupteingang, erreichen Sie über den S-Bahnhof Priesterweg.

Der Süßkramdealer

Klar, auch in Berlin Tempelhof-Schöneberg gibt es sicherlich zahllose Süßigkeitenläden. Dennoch ist der Süßkramdealer von Martin Hesse besonders. Im Jahre 1906 wurde der Laden ursprünglich als Zigarrenladen eröffnet, ehe rund 100 Jahre später der Süßwarenladen einzog. Gerade die Einrichtung des Ladens, der an einen alten Krämerladen erinnert, zieht sehr viele Besucher und Passaten neugierig an. Lassen Sie sich vom feinen, aber köstlichen Sortiment inspirieren. Ob Pralinen, feine Karamellsorten oder zarte Schokolade. Hier ist garantiert auch für Sie etwas dabei. Selbstverständlich berät der Besitzer Sie gerne und ausführlich, lässt Sie von diversen Pralinen auch gerne naschen. Die Süßwaren eignen sich auch wunderbar als Mitbringsel. Ein neu gestaltetes Kaffeehaus lädt zudem zum gemütlichen Verweilen in einer einmaligen Atmosphäre ein. Genießen Sie bei leiser Musik Torten, kleine Macrons und andere süße Köstlichkeiten.

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